vom 16.02. – 20.02.2022
Bremen-Nord

Die beiden Sturmtiefs Ylenia und Zeynep sorgten für fünf einsatzreiche Tage. Von Mittwochabend bis Sonntagmittag rückten wir zu rund 40 Einsätzen aus.

Viel Zeit zur Erholung blieb uns dazwischen nicht. Von gelösten Dachpfannen, über einem Luftkissen auf Abwegen, bis hin zu kapitalen Bäumen auf Dächern war das Einsatzspektrum sehr umfangreich.
Der Schwerpunkt an Einsätzen lag in der Nacht von Freitag auf Samstag. Unsere Fernmelder wurden bereits am frühen Abend zur Unterstützung der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert, während unsere drei Löschfahrzeuge lange Zeit in den Wagenhallen verblieben.

Erst gegen 22:30 Uhr erfolgte die erste Alarmierung, von da an ging es Schlag auf Schlag. Bis Samstagmorgen um 06:00 Uhr waren wir mit drei Löschfahrzeugen und unserem Mannschaftstransportfahrzeug im Dauereinsatz.
An unserer Wache hatten unsere Reservekräfte eine Verpflegungsstation aufgebaut, damit wir zwischen den Einsätzen etwas Kraft tanken konnten. Mit dem Einbruch des Tageslichtes erfolgte um 08:30 Uhr die nächste Welle an Einsätzen, die uns abermals zu mehreren Einsatzstellen führte.

Erst am späten Nachmittag konnten wir nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Aufräumen der Wache entspannen.
Am Sonntagmittag wurden wir erneut zur Beseitigung eines Sturmschadens alarmiert.

Diese Vielzahl an Einsätzen hat deutliche Spuren an Fahrzeugen, Geräten und der Schutzausrüstung hinterlassen. Diese Spuren werden wir in den kommenden Tagen beseitigen. Zum Glück gab es bei diesen teils gefährlichen Einsätzen keine Personenschäden, weder bei den Betroffenen noch bei den Einsatzkräften zu verzeichnen.