Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Einsätze 2017

Alarmierung 34/17 -  Unklare Feuermeldung mit Personengefährdung
am 17. November 2017 um 20:42 Uhr
Rotdornallee, Lesum

Ein Passant meldete der Leitstelle dicken Rauch, der aus mehreren Fenstern eines Gebäudes in der "Rotdornallee" dringen sollte. Daraufhin wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Burgdamm alarmiert. Zeitgleich befand sich unser vollbesetztes HLF auf dem Rückweg von der Feuerwache 1 und war nur wenige Minuten vom Einsatzort entfernt. In Absprache mit der Leitstelle wurden wir ebenfalls zum vermeidlichen Brand beordert und trafen dort als erste Kräfte der Feuerwehr ein. Vor Ort stellte sich die Lage zum Glück als gerade frisch angezündeter Kamin heraus. Somit brauchten wir nicht tätig werden und konnten unserer Rückfahrt zum Gerätehaus fortsetzen.

Alarmierung 33/17 -  Unklare Feuermeldung mit Personengefährdung
am 12. November 2017 um 19:31 Uhr
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Nachdem aufmerksame Anwohner Feuerschein auf einem Balkon wahrgenommen hatten, wurde die Feuerwehr Bremen über Notruf zur Hilfe gerufen. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr alarmierte man uns daraufhin zur Einsatzstelle. Schon nach kurzer Zeit verließen unser HLF und das KatS den Hof. Vor Ort stellte sich der vermeidliche Balkonbrand jedoch als Grill heraus, bei dessen Anzünden eine deutlich zu hohe Menge Grillanzünder verwendet wurde. Ein Schaden war nicht entstanden und somit konnten wir unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Alarmierung 32/17 -  Zimmer mit Personengefährdung
am 07. November 2017 um 15:58 Uhr
Bydolekstraße, Grohn

Bei diesem Einsatz handelte es sich um brennendes Essen auf dem Herd. Ein Tätigwerden war nicht notwendig.

Alarmierung 31/17 -  Unklare Feuermeldung mit Personengefährdung
am 01. November 2017 um 20:16 Uhr
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Bei diesem Einsatz handelte es sich um brennendes Papier in einem Schacht, welches bei Ankunft nicht mehr brannte. Ein Tätigwerden war somit nicht notwendig.

Alarmierung 30/17 -  Wache 6 besetzen
am 20. Oktober 2017 um 20:42 Uhr
Aumunder Feldstraße, Aumund-Hammersbeck

Am späten Abend ging unser Melder mit der Nachricht ''Wache 6 besetzen''. Die Berufsfeuerwehrwache 6 war nämlich zu einem vermeintlich längeren Einsatz alarmiert worden und somit nicht mehr einsatzbereit. Während dieser Zeit kam es jedoch zu keinen weiteren Alarmierungen für uns, womit es bei der Besetzung der Wache 6 verblieb.

Alarmierung 29/17 -  Rauchwarnmelder
am 16. Oktober 2017 um 09:44 Uhr
Grohner Kamp, Grohn

Erneut sollte uns unser Pieper heute zur Wache rufen. Im "Grohner Kamp" drang Rauch aus einem Fenster. Dieser stellte sich im weiteren Verlauf als brennende Gegenstände in einer Küche heraus. Das Feuer konnte schnell durch die Kräfte der Berufsfeuerwehrwache 6 gelöscht werden, sodass wir an der Einsatzstelle nicht mehr erforderlich waren.

Alarmierung 28/17 -  Rauchwarnmelder 
am 16. Oktober 2017 um 07:10 Uhr 
Lerchenstr., Aumund-Hammersbeck

Am frühen Morgen würden wir über Pieper zur Wache gerufen, da Anwohner einen ausgelösten Rauchwarnmelder bemerkt hatten. Unser HLF war dabei die Wache zu verlassen, als über Funk die Entwarnung kam. Es handelte sich zum Glück um einen Fehlalarm.

Alarmierung 27/17 -  Rauchwarnmelder
am 08. Oktober 2017 um 15:44 Uhr
Bydolekstraße, Grohn

Am Nachmittag wurden wir über Pieper zur Wache gerufen, da Anwohner einen ausgelösten Rauchwarnmelder bemerkt hatten. Es handelte sich zum Glück um einen Fehlalarm, womit ein Tätigwerden nicht nötig war.

Alarmierung 26/17 -  Orkantief Xavier
am 05. Oktober 2017 um 12:43 Uhr
Bremen

Auch wir waren gestern im Einsatz, um die Schäden, welche das Orkantief angerichtet hatte, zu beseitigen. Insgesamt betrug die Einsatzdauer für beide Fahrzeuge zehn Stunden und zählte damit zu einem Großeinsatz für uns.

Unsere Tätigkeiten umfassten dabei das Entfernen von Bäumen, welche auf Häuser, Pkw's oder im Straßenraum lagen und somit eine Gefahr darstellten.

Der Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen sind weitergehende Informationen zu entnehmen.

 

Alarmierung 25/17 -  Unklare Feuermeldung mit Personengefährdung
am 27. September 2017 um 02:03 Uhr
Theodor-Neutig-Straße, Vegesack

Heute Nacht wurden wir mit dem Stichwort ''Unklare Feuermeldung mit Personengefährdung'' aus dem Schlaf gerissen. Als nach kurzer Zeit unser HLF Richtung Einsatzort unterwegs war, kam über einen bereits an der Einsatzstelle eingetroffenen RTW die Rückmeldung, dass zwei PKW's in Vollbrand stehen und die Berufsfeuerwehr derzeit wo anders eingebunden ist. Angekommen gingen wir dann mit einem Schaumangriff vor, um den Brand zu löschen. Nach ca. 1 1/2 Stunden war der Einsatz für uns beendet.

 

Alarmierung 24/17 -  Sturmeinsatz
am 13. September 2017 um 15:02 Uhr

Auch wir haben an diesem Tag mehrere Einsätze abgearbeitet.

Der Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen kann genaueres zu diesem Orkantief entnommen werden.

Alarmierung 23/17 -  Wohnungsbrand mit Personengefährdung
am 13. September 2017 um 13:33 Uhr
Hermann-Fortmann-Straße, Vegesack

 Es handelte sich bei dem Einsatz um angebranntes Essen, womit ein Tätigwerden nicht nötig war.

Alarmierung 22/17 -  Dachstuhlbrand
am 11. September 2017 um 17:34 Uhr
Unter den Linden, St-Magnus

Dieses Mal ging unser Melder mit der Nachricht, dass der Verdacht eines Dachstuhlbrandes besteht. Es stellte sich dabei am Ende heraus, dass arbeiten an einem Dach durchgeführt wurden, die zu einem kleinen Entstehungsbrand geführt haben, welcher von den Bewohnern aber selbstständig gelöscht wurde. Die Berufsfeuerwehr hat daher nur noch kontrolliert. Ein Tätigwerden unsererseits war nicht notwendig.

Alarmierung 21/17 -  Feuerwache 6 besetzen
am 10. September 2017 um 20:36 Uhr
Aumunder Feldstraße, Aumund-Hammersbeck

 

Nach einer längeren Zeit ohne Alarmierungen ging am späten Abend des 10. September unser Melder mit der Mitteilung, dass wir die Wache 6 besetzen sollten, da die Berufsfeuerwehr zu einem vermeintlich längeren Einsatz ausgerückt ist und daher nicht verfügbar sei. Der Einsatz konnte von der BF jedoch schnell abgearbeitet werden, sodass wir nicht allzu lange an der Wache verweilten und auch keine Einsätze abarbeiten mussten.

Alarmierung 20/17 -  Brand auf einer Mülldeponie
am 26. August 2017 um 17:58 Uhr
Fahrwiesendamm, Hohweg

Einsatzlage: Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen

Am 26. August ging um ca. 18 Uhr unser Melder mit der Nachricht, dass es auf einer Mülldeponie brennen würde. Unsere Aufgabe sollte darin bestehen, die erste Ablöse für das Wasserfördersystem zu übernehmen. Da bei unserer Ankunft das Feuer aber bereits gelöscht war, wurde das Wasserfördersystem von uns nur noch zurückgenommen und alles wieder einsatzbereit gemacht.

Alarmierung 19/17 -  Zimmer mit Personengefährdung
am 20. August 2017 um 19:11 Uhr
Hiddigwardener Straße, Grohn

Nach längerer Abstinenz schlug unser Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort ''Zimmer mit Personengefährdung'' an. Ein Tätigwerden unsererseits war aber nicht notwendig, sodass wir zügig wieder einrücken konnten.

Alarmierung 15/17 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 11. Juli 2017 um 14:24 Uhr
An der Aumunder Kirche, Vegesack

Nach längerer Abstinenz schlug unser Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort ''Rauchmelder'' an. Ein Tätigwerden unsererseits war aber nicht notwendig, sodass wir zügig wieder einrücken konnten.

Alarmierung 14/17 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 26. Mai 2017 um 16:13 Uhr
Clamersdorfer Straße, Schönebeck

Unser Funkmeldeempfänger schlug mit dem Stichwort ''Rauchmelder mit Personengefährdung'' Alarm. Nach der Erkundung stellte sich aber heraus, dass es sich um einen piependen Rauchmelder auf einer Fensterbank gehandelt hatte und folglich keine Gefahr bestand.

Alarmierung 13/17 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 24. Mai 2017 um 11:40 Uhr
Am Sedanplatz, Vegesack

Unser Funkmeldeempfänger schlug mit dem Stichwort Rauchmelder mit Personengefährdung Alarm. Nach der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass keine Gefahr vorlag, womit ein Tätigwerden nicht notwendig war.

Alarmierung 12/17 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 24. Mai 2017 um 01:20 Uhr
Uhthoffstraße, Vegesack

Unser Funkmeldeempfänger schlug in der Nacht mit dem Stichwort ''Rauchmelder mit Personengefährdung'' Alarm. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um Essen auf dem Herd gehandelt hatte, womit ein Tätigwerden nicht notwendig war.

Alarmierung 11/17 -  Brandmeldeanlage Haven Höövt
am 23. Mai 2017 um 19:04 Uhr
Zum Alten Speicher, Vegesack

Das Alarmstichwort war eine Brandmeldeanlage, welche im Einkaufszentrum Haven Höövt ein Feuer gemeldet hatte. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Auto in der Parkgarage in Flammen stand und somit nun die gesamte Garage verrauchte. Wir unterstützten bei dem Einsatz die Berufsfeuerwehr mit einem Trupp, welcher das Untergeschoss der Garage kontrollierte und stellten zudem die Wasserversorgung her.

Alarmierung 10/17 -  Großbrand einer Lagerhalle
am 10. Mai 2017 um 18:20 Uhr
Schönebecker Straße, Grohn

Nachdem der Leitstelle ein brennender Container auf einem Betriebsgelände gemeldet wurde, machte sich das HLF der Berufsfeuerwache 6 auf zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt lies die über Bremen-Nord weithin sichtbare Rauchwolke jedoch ein größeres Schadereignis vermuten, sodass neben weiteren Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Vegesack auch wir zur Einsatzstelle nachalarmiert wurden.

Zuerst unterstützten wir beim Aufbau der Wasserversorgung und gingen dann mit drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Der Container war schnell gelöscht, jedoch hatte sich das Feuer bereits in die Dachkonstruktion einer Lagerhalle ausgebreitet. Durch die Bauweise des Daches gestaltete sich die nachfolgende Brandbekämpfung ausgesprochen schwierig. Gegen 22:30 Uhr wurden wir vor Ort durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Burgdamm abgelöst und konnten unsere Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen.

Das Feuer selbst war gegen 02:00 Uhr vollständig gelöscht. Weitere Informationen können der Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen entnommen werden.

Alarmierung 09/17 -  Rauchwarnmelder mit Personengefährdung
am 07. Mai 2017 um 15:55 Uhr
Lerchenstraße, Aumund-Hammersbeck

Als am Nachmittag unser Melder ging, war das Stichwort ein piepender Rauchwarnmelder. Ein Tätigwerden unsererseits war aber nicht notwendig, da keine Gefahr bestand.

Alarmierung 08/17 -  Rauchwarnmelder mit Personengefährdung
am 05. Mai 2017 um 15:20 Uhr
Hünertshagen, Aumund-Hammersbeck

Als am Nachmittag unser Melder ging, war das Stichwort ein piepender Rauchwarnmelder. Während wir noch auf der Anfahrt waren, verschaffte sich die Berufsfeuerwehr bereits Zutritt zur Wohnung und konnte kein Feuer feststellen. Wir konnten somit wieder einrücken.

Alarmierung 07/17 -  Rauchwarnmelder mit Personengefährdung
am 26. April 2017 um 09:54 Uhr
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

 Als am späteren Morgen unser Melder ging, war das Stichwort ein piepender Rauchwarnmelder. Es handelte sich im Ergebnis aber um vergessenes Essen auf dem Herd, womit ein Tätigwerden nicht notwendig war.

Alarmierung 06/17 -  Rauchwarnmelder mit Personengefährdung
am 18. April 2017 um 04:28 Uhr
Clamersdorfer Straße, Schönebeck

Am frühen Morgen des ersten Arbeitstages nach dem langen Osterfest meldete unser Pieper ein Feuer mit Personengefährdung. In einer Wohnung sollte ein privater Rauchmelder Alarm schlagen. Nachdem unser LF KatS bereits vor Ort war und unser MTF sich gerade mit Verstärkung auf den Weg machen wollte, kam die Entwarnung, da es sich bei dem Rauchmelder um ein Maniküreset handelte, welches im Badezimmer vor sich hin brummte. Ein Tätigwerden für uns war somit nicht notwendig.

Alarmierung 05/17 - Feuer mit Personengefährdung
am 15. April 2017 um 20:54 Uhr
Auf dem Flintacker, Aumund-Hammersbeck

Am späten Samstagabend wurden wir nach knapp 24 Stunden ein weiteres Mal alarmiert. Nachdem unser LF Kats schnell besetzt und bereits unterwegs war und das MTF sich an Wache gerade auf dem Weg machen wollte, kam aber bereits die Abalarmierung, denn es hatte sich ''nur'' um ''Essen auf dem Herd'' gehandelt, welches schnell beseitigt werden konnte. Somit war ein Tätigwerden unsererseits nicht mehr nötig.

Alarmierung 04/17 - Feuer mit Personengefährdung
am 14. April 2017 um 20:40 Uhr
Bydolekstraße, Grohn

Alarmierung 03/17 - Feuer mit Personengefährdung
am 16. März 2017 um 13:19 Uhr
Unter den Linden, St. Magnus

Nach einer längeren Zeit ohne Alarmierung meldete unser Pieper am späten Mittag ein Feuer mit Personengefährdung. Als das erste Fahrzeug gerade vom Hof fahren wollte, kam aber bereits die Entwarnung. Es hatte sich um ''Essen auf dem Herd gehandelt'', womit ein Tätigwerden für uns nicht mehr nötig war.

Alarmierung 02/17 - Feuer mit Personengefährdung
am 25. Februar 2017 um 11:38 Uhr
Friedrich-Humbert-Straße, Grohn

Das Quizturnier anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens unserer Jugendfeuerwehr war gerade im vollen Gange, als wir von unserem Pieper zur einer Veranstaltung anderer Art gerufen wurden. Direkt vom Jubiläum rückte unsere Einsatzbereitschaft Richtung Grohn aus. Vor Ort drang dichter schwarzer Qualm aus einem Schornstein. Die Suche nach der Ursache gestaltete sich als schwierig. Schließlich konnte ein Defekt an der Heizung als ursächlich für unseren Einsatz identifiziert werden. Vor Ort wurden wir somit nicht mehr benötigt und konnten wieder zur Jubiläumsfeier zurückkehren. 

Alarmierung 01/17 - Feuer mit Personengefährdung
am 09. Februar 2017 um 21:12 Uhr
Billungstraße, St. Magnus

Gerade als wir unseren Übungsdienst beenden wollten, wurden wir zu einem Zimmerbrand in ein Altenheim im Stadtteil St. Magnus alarmiert. Unsere beiden Löschfahrzeuge konnten somit unverzüglich zur Einsatzstelle ausrücken und trafen dort zeitgleich mit den Kräften der Berufsfeuerwehr ein.

Vor Ort schlugen bereits die Flammen aus einer Wohnung im Erdgeschoss des Altenheims. Während ein Trupp der Berufsfeuerwehr unter schwerem Atemschutz im Inneren des Gebäudes vorging, um Personen aus dem verrauchten Bereich zu evakuieren, drang einer unser Trupps unter Atemschutz über den Balkon in die Brandwohnung ein und übernahm die Bekämpfung des Feuers.

Während der Brand schnell unter Kontrolle gebracht wurde, unterstützten wir mit weiteren Kräften die Evakuierung der Heimbewohner und stellten die Wasserversorgung der Einsatzstelle sicher. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für uns beendet und wir konnten unserer Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen und zum Gerätehaus zurückkehren.

Besondere Einsätze

Silobrand Kraftwerk Hastedt

11. – 22. Oktober 2008   

Das Kohle in einem Kraftwerk zur Gewinnung von Wärme und Strom verwendet wird ist bekannt. Wenn jedoch die Erzeugung von Wärme aus Steinkohle außerhalb des Kessels geschieht, dann ruft das den Einsatz der Feuerwehr auf den Plan. So geschehen am Sonntagvormittag, den 11. Oktober in einem 30m hohen und ca. 3000 Tonnen fassenden Kohlesilo des Heizkraftwerkes Bremen-Hastedt.



Dort ist es zu einem Schwelbrand in dem mit ca. 2600 Tonnen Steinkohle gefüllten Silo Nr.4 gekommen. Man entschied sich daraufhin zu einer kontrollierten vollständigen Entleerung des Silos über eine Förderbandstrecke.
   
Vier Trupps zum Teil unter Atemschutz kontrollierten während der Entleerung ständig die Förderbänder auf eventuelle Glutnester. Aufgrund von technischen Problemen kam es immer wieder zu längeren Stillständen der Förderbänder. 12 Stunden nach Feststellung des Schwelbrandes befanden sich noch immer 2/3 der ursprünglich 2600 Tonnen Steinkohle in dem Silo.

Die FF Schönebeck wurde am Sonntagabend per Funkmeldeempfänger zur Ablösung der schon seit etlichen Stunden im Einsatz befindlichen FF Neustadt alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Kontrolle der Förderbänder. Wir waren dann auch heilfroh, als pünktlich um 01.00 Uhr unsere Ablösung eintraf und wir uns schleunigst „vom Acker“ machen konnten.

Am Montagmorgen kam es während unserer Abwesenheit zu einer heftigen Verpuffung im Silo Nr. 4 in deren Folge das Dach und ein Teil der Förderanlage in das Silo stürzten. Am späten Montagnachmittag erhielten wir dann telefonisch über unseren Wehrführer erneut einen Auftrag zur Ablösung von Einsatzkräften. Dieses Mal galt es eine Schicht am Dienstag von 06.00 – 12.00 Uhr zu übernehmen.
Wir machten uns auf einen wenig spannenden Einsatz gefasst. Zuerst beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Unterstützung eines Saugwagens von einem hiesigen Entsorgungsunternehmen beim Abpumpen von durch Kohlestaub verunreinigten Löschwassers aus einem vollgelaufenen Keller unterhalb des Silos Nr.4. Dann jedoch wendete sich plötzlich das Blatt. Mit Beginn der Helligkeit wurde eine zunehmende Rauchentwicklung aus dem Silo Nr. 4 verzeichnet.

Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin für den Einsatz eines recht imposanten 45m-Teleskopsteigers der Werkfeuerwehr Daimler-Chrysler um einen Schaumteppich über das Brandgut zu legen. Das Löschboot der Feuerwehr Bremen sorgte für ausreichend Schaummittel und den erforderlichen Wasserdruck.



Zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren aus Vegesack und Schönebeck beobachteten aus sicherer Entfernung den Löschvorgang als es dann zu einer völlig unerwarteten Verpuffung innerhalb des Silos Nr. 4 kam.
Scheinbar konnte die Druckwelle nicht nach oben entweichen und bahnte sich ihren Weg durch die Förderanlage unterhalb des Silos. Durch die Verpuffung kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Bereich der Förderanlage unterhalb des Silos.

Kaum hatte sich die Aufregung nach der Verpuffung gelegt, da kam über den Einsatzstellenfunk schon ein neuer Einsatzbefehl. Dieses Mal gab es eine Feuermeldung aus dem sich ebenfalls auf dem Gelände befindlichen Blockheizkraftwerk. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr und der FF Vegesack waren wir in wenigen Minuten vor Ort.

In einem Kohlesilo dem sogenannten Tagesbunker auf 11m Höhe kam es zu einer starken Hitzeentwicklung. Mitarbeiter des Kraftwerkbetreibers waren bereits vor Ort und hatten die Anlage von Außen mit 2 C-Rohren gekühlt. Gemeinsam mit einem Trupp der BF übernahm ein Trupp unserer Wehr unter schwerem Atemschutz die Aufgabe der Kühlung der Anlage. Kaum hatten sich die Trupps mit ihren Strahlrohren in Position gebracht, beendete ohne Vorwarnung eine heftige Verpuffung innerhalb der Anlage den Einsatz.
Fluchtartig verließen die beiden Trupps das Gebäude über die Treppenhäuser und brachten sich in Sicherheit. Zum Glück gab es bei dieser Verpuffung außer einem Schrecken für die Einsatzkräfte keine Verletzten. Nachdem unsere Ablösung eingetroffen war, machten wir uns erschöpft auf den Rückweg.



Auch in den kommenden Tagen war die Feuerwehr personell und materiell sehr stark an der Einsatzstelle gebunden. Auch die Schönebecker Mitglieder des Fernmeldedienstes wurden des Öfteren zur Besetzung des Einsatzleitwagens ELW 2 an der Einsatzstelle benötigt. So erschien es denn auch nicht verwunderlich das man uns am Freitagnachmittag erneut zur Einsatzstelle beorderte. Während dieser Schicht stellten wir lediglich Sicherungstrupps ab, die bei Schweißarbeiten unterhalb der Silos Nr. 1 und 2 den Brandschutz gewährleisteten. Ein weiterer Trupp stand bei der Entleerung einer Kohlemühle unterhalb des Tagesbunkers in Standby.
Derweil gingen die Arbeiten am brennenden Silo Nr. 4 unentwegt weiter. Nachdem bereits ein kleiner Abbruchbagger ein Loch in die Außenhaut des Silos „geknabbert“ hatte, wurde ein großer Longfront-Bagger eingesetzt um die Außenhaut des Silos noch weiter zu öffnen.


Am Montagabend nahm dann die Intensität des Schwelbrandes derartig zu, so das sich die Feuerwehr für einen massiven Löschangriff entschied. Hierzu wurde auch das Wasserfördersystem eingesetzt, welches neben dem Feuerlöschboot für die Wasserversorgung von mehreren Wasserwerfern benötigt wurde.
Wir übernahmen mit einer Gruppe eine weitere Schicht am Dienstagmorgen, speisten mit unserem LF 8 einen Wasserwerfer ein und sorgten für den störungsfreien Betrieb des Wasserfördersystems. Um 12.00 Uhr wurden wir dann ein letztes Mal an der Einsatzstelle abgelöst.

Am Mittwochmittag, den 22. Oktober wurde dann endlich das erlösende „Feuer aus!“ verkündet. Für uns ging damit einer der längsten Einsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zu Ende. Noch lange wird dieser Einsatz für Gesprächsstoff innerhalb der Feuerwehr sorgen.


Weitere Informationen siehe Pressemitteilung Nr. 86, 87 und 89 aus dem Jahr 2008 der Feuerwehr Bremen

oder auf den Internetseiten des Kraftwerksbetreibers

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