Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Einsätze 2018

Alarmierung 35/18 - Rauchwarnmelder
am 16. September 2018 um 13:00 Uhr, 
Upsalastraße, Marßel

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder in der Upsalastraße in Marßel bescherte uns am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr den nächsten Alarm.

Kurz vor Eintreffen am Einsatzort kam die Rückmeldung der Berufsfeuerwehr „Essen auf Herd, kein Feuer, keine weiteren Kräfte erforderlich“ über Funk durch, so dass wir wieder zurückfahren konnten.
Mit diesem Einsatz war das „brandheiße“ Wochenende dann für uns zum Glück auch abgeschlossen, so dass sich alle Kameraden von den anstrengenden letzten drei Tagen erholen konnten.

Alarmierung 34/18 - Feuer auf einer Werft III
am 16. September 2018 um 03:00 Uhr, 
Am Werfttor, Fähr-Lobbendorf.

Als erneute Ablösung der vor Ort befindlichen Kräfte wurden wir für den frühen Sonntagmorgen erneut zur Einsatzstelle beordert. Die Löschmaßnahmen der zahlreichen Einsatzkräfte aus Bremen und dem Umland sowie der Spezialeinsatzkräfte „Schiffsbrandbekämpfung“ der Feuerwehren aus Brunsbüttel, Cuxhaven und Hamburg hatte zwischenzeitlich zum Löscherfolg geführt, so dass wir uns auf das Ablöschen von Glutnestern und der Kontrolle des Schiffs mittels Wärmebildkamera beschränken konnten.

Auch diese Tätigkeiten konnten wieder nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden und man merkte den Kameraden die nun über zwei Tage andauernde Dauerbelastung deutlich an, so dass wir froh waren, gegen 9:00 Uhr wieder einrücken zu können.

Allein unsere Wehr hat im Verlauf der drei Einsätze in der Werft 27 Trupps (zu je zwei Mann) unter Atemschutz zur Erkundung, Brandbekämpfung bzw. Kontrolle eingesetzt; viele Kameraden waren mehrfach unter Atemschutz tätig.

Videobericht von buten und binnen

Alarmierung 33/18 - Feuer auf einer Werft II
am 14. September 2018 um 20:00 Uhr, 
Am Werfttor, Fähr-Lobbendorf.

Eine lange Ruhephase war uns jedoch nicht vergönnt, da wir am Freitagabend gegen 20:00 Uhr erneut zum Schiffbrand ausrücken mussten, um die dortigen Kräfte abzulösen.  Wir wurden wieder an der Nordseite des Docks eingesetzt und setzten die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz die ganze Nacht fort. Das Feuer konnte immer weiter zurückgedrängt werden, war aber weiterhin nicht unter Kontrolle. Für die unter Atemschutz eingesetzten Kameraden wurde der Einsatz immer schwieriger, weil sich der stählerne Schiffsrumpf enorm aufgeheizt hatte. Die thermische Belastung der Einsatzkräfte im Schiff wurde dadurch erheblich vergrößert, weil zusätzlich zum Feuer und dem heißen Dampf des Löschwassers noch eine ungewöhnlich starke Strahlungshitze auf die Kameraden einwirkte.

Gegen 4:00 Uhr am Samstagmorgen wurden wir wiederum abgelöst und konnten unsere Fahrzeuge erneut einsatzbereit machen.

Alarmierung 32/18 - Brandmeldeanlage Klinikum Bremen-Nord
am 14. September 2018 um 11:18 Uhr, 
Hammersbecker Straße, Fähr-Lobbendorf.

Noch während wir mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge vom Einsatz der letzten Nacht beschäftigt waren, wurden wir gegen 11:00 Uhr zum Klinikum Bremen-Nord gerufen, weil die dortige Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Zum Glück stellte sich heraus, dass dieser Alarm auf einen Bedienfehler an der Brandmeldeanlage zurückzuführen war, so dass wir schnell wieder einrücken konnten. Am Gerätehaus gingen die Arbeiten an den Einsatzfahrzeugen weiter und erst gegen 14.30 Uhr konnten die letzten Kameraden - 12 Stunden nach der ersten Alarmierung - nach Hause.

Alarmierung 31/18 - Feuer auf einer Werft I  
am 14. September 2018 um 02:21 Uhr, 
Am Werfttor, Fähr-Lobbendorf.

Um 2:21 Uhr wurden wir zu einem Gebäude/Dachstuhlbrand zur Straße „Am Werfttor“ gerufen. Der Alarmierungszusatz „Rauch aus Yacht“ und unsere Ortskenntnis ließen nichts Gutes ahnen, denn der Einsatzort ist der Standort "Aumund" der Lürssen-Werft. Vor Ort wurden unsere Befürchtungen bestätigt: Aus einem ca. 200 m langen, überdachten Schwimmdock schlugen auf fast der gesamten Länge Flammen aus dem Dach und den seitlichen Lichtbändern.

Es waren schon Kräfte der Berufsfeuerwehr und weitere Freiwillige Wehren vor Ort, die aufgrund der Komplexität der Lage die Brandbekämpfung noch nicht aufgenommen hatten, sondern noch mit der Erkundung beschäftigt waren. Diese ergab schnell, dass die im Schwimmdock in weit fortgeschrittenem Bauzustand befindliche Yacht in Brand geraten war.
Wir wurden vom Einsatzleiter mit dem Aufbau der Wasserversorgung beauftragt und dazu zur Nordseite des Docks geschickt. Parallel zum Aufbau der Wasserversorgung nahmen wir die Erkundung der Einsatzstelle von der Nordseite aus vor. Es stellte sich heraus, dass das Dock dieser Seite aus gut zu betreten war, da die Thermik des Feuers eine Sogwirkung entfaltete, die den Rauch vom nördlichen Eingangsbereich des Docks zur Schiffsmitte leitete und so für eine klare Sicht sorgte. Daher entschlossen wir uns, die Brandbekämpfung unter Atemschutz auf dem Schiff vorzunehmen.

Weitere Kameraden unserer Wehr brachten zeitgleich das sogenannte „Wasserfördersystem“, eine mobile Hochleistungspumpe, in Stellung, um die gesamte Einsatzstelle mit Wasser versorgen zu können. Dieses wurde im weiteren Einsatzverlauf ebenfalls durch unsere Wehr betreut.

Wir wurden gegen 9 Uhr am Morgen von anderen Wehren abgelöst. Fast alle unsere Trupps waren mehrmals unter Atemschutz zum Einsatz gekommen und an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht worden. Am Gerätehaus angekommen waren wir noch mehrere Stunden damit beschäftigt, die Fahrzeuge und Schutzausrüstung wieder Einsatzbereit zu machen.

Alarmierung 30/18 - Vegetationsbrand  
am 11. September 2018 um 19:23 Uhr, 
Am Wasser, Grohn.

Gerade mal eine gute Stunde nach der letzten Alarmierung meldeten sich unsere digitalen Meldeempfänger erneut.

Im Ortsteil Grohn sollten Kinder auf einem Schulhof zündeln.
Nach kurzer Zeit erfolgte jedoch die Abalarmierung, so dass wir nicht mehr ausrücken mussten.

Alarmierung 29/18 - Unklare Rauchentwicklung
am 11. September 2018 um 18:08 Uhr, 
Hammersbecker Straße, Aumund.

Zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmierte uns die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen am heutigen Dienstag. Grund für die Alarmierung war starker Brandgeruch, welcher im gesamten Bremer Norden wahrnehmbar war. Ein Anwohner aus der Hammersbecker Straße vermutete einen Brand in der Nähe und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

Der Brandgeruch war auf ein Feuer im Landkreis Emsland in der Nähe der Stadt Meppen zurückzuführen. Dort brennen ca. 6 km² Moor- und Heidelandschaft. Der durch dieses Feuer entstehende Brandrauch wird auf Grund der vorherrschenden Wetterlage durch Wind Richtung Oldenburg und Bremen-Nord transportiert.

Wir sind an dieser Einsatzstelle nicht tätig geworden.

Alarmierung 28/18 - Rauchwarnmelder
am 02. September 2018 um 00:56 Uhr, 
Friedrich-Klippert Straße, Grohn.

Zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder wurden wir am Sonntagmorgen in die Friedrich-Klippert Straße alarmiert. Die zeitgleich eintreffenden Kräfte der Feuerwache 6 stellten angebranntes Essen in einem Mehrfamilienhauses fest.

Wir stellten einen Trupp unter Atemschutz als Sicherheitstrupp.

Alarmierung 27/18 - Essen auf Herd
am 18. August 2018 um 15:01 Uhr, 
Grohner Bergstraße, Grohn.

Zu einem angenommenen Zimmerbrand wurden wir am Samstagnachmittag in die Grohner Bergstraße alarmiert. Die zeitgleich eintreffenden Kräfte der Feuerwache 6 stellten eine Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses fest, und öffneten die Wohnungstür gewaltsam. Es schmorte lediglich vergessenes Essen auf dem Herd. Wir stellten einen Trupp unter Atemschutz als Sicherheitstrupp.

Alarmierung 26/18 - Zimmerbrand
am 15. August 2018 um 21:03 Uhr, 
Hünertshagen, Aumund-Hammersbeck

Eine gemeldete Verrauchung sowie Schreie aus einer Wohnung sorgten für einen weiteren Einsatz an einer uns mittlerweile gut bekannten Adresse. Unser HLF rückte zwar noch aus, konnte aber nach wenigen Metren beidrehen. Nach Rückmeldung der Polizei konnte vor Ort nichts festgestellt werden, was den Einsatz der Feuerwehr erforderlich machen würde.

Alarmierung 25/18 - Starkregen über Bremen Nord
am 13. August 2018 um 18:10 Uhr, 
Bremen-Nord

Ein kräftiges Gewitter mit Starkregen zog am Montagabend über Bremen-Nord hinweg. Infolgedessen wurde die FF Schönebeck zur Hilfeleistung alarmiert. Überwiegend hatten wir in den Stadteilen Lüssum und Farge zu tun, wo zahlreiche Keller unter Wasser standen. Wir rückten mit drei Löschfahrzeugen zu sieben Einsatzstellen aus. Teilweise hatten sich die Bewohner vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst beholfen, sodass wir nicht mehr tätig werden brauchten.

In der Lüssumer Heide standen gleich zwei große Gemeinschaftskeller mit einer Fläche von jeweils mehr als 100 Quadratmeter bis zu 30 Zentimeter hoch unter Wasser. Hier setzten wir mehrere Tauchpumpen und Nasssauger zur Bewältigung der Wassermassen ein.

In Farge unterstützen wir die Kameraden der FF Blumenthal beim Auspumpen eines ca. 70 Quadratmeter großen Kellers eines Einfamilienhauses. Hier hatte sich das Wasser ca. 50 Zentimeter hoch angestaut und drückte von innen gegen die Kellertür. Erst nachdem wir Tauchpumpen in Stellung gebracht hatten, konnten wir die Tür Stück für Stück öffnen und das ausströmende Wasser abpumpen.

Erst nach 20:00 Uhr waren die Einsätze für uns beendet.

Alarmierung 24/18 -  Baum auf Straße
am 10. August 2018 um 08:21 Uhr, 
Dobbheide, Aumund-Hammersbeck

Viel Zeit zum Ausruhen blieb uns nach den kräftezehrenden Einsätzen des Vortages nicht. Am Freitagmorgen galt es erneut die Schäden des Sturms zu beseitigen. In einer Zuwegung drohte ein ca. 20 m hoher Baum in eine Einfahrt zu stürzen. Dieses konnten wir durch den Einsatz einer Kettensäge verhindern.

Alarmierung 23/18 -  Sturmeinsätze
am 09. August 2018 um 18:45Uhr, 
Schönebeck / Lesum

Kurz vor Beginn unseres wöchentlichen Übungsdienstes zog ein kräftiges Gewitter mit Starkregen und Sturmböen über Bremen hinweg. Wir erhielten telefonisch den Auftrag, unsere Fahrzeuge zu besetzen und Einsatzaufträge zu übernehmen. Da wir mehr Personal als Sitzplätze auf unseren drei Löschfahrzeugen zur Verfügung hatten, wurden kurzerhand auch unser Mannschaftstransportwagen und der Einsatzleitwagen besetzt.
 

Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste gab es in den Straßen „An der Schulwiese“, „Brauteichen“, „Borchsholt“, „Am Lesumdeich“, „Admiral-Brommy-Weg“ und „Schönebecker Kirchweg“ zu beseitigen.
 
Im Schönebecker Kirchweg hatte der Sturm besonders schwere Schäden an mehreren Bäumen angerichtet. Bei diesem zeitintensiven Einsatz kamen neben einer Drehleiter alle verfügbaren Kräfte unserer Wehr zum Einsatz. Insgesamt haben wir bei sieben Einsätzen mit 30 Kameraden 175 Einsatzstunden abgeleistet. Nach dem Aufklaren der Fahrzeuge hieß es erst kurz vor Mitternacht „Dienst beendet“.

Alarmierung 21 und 22/18 -  Vegetationsbrand / Baum auf Straße
am 07. August 2018 um 17:55 Uhr, 
Lüssumer Ring, Lüssum-Bockhorn
Birkenhof, St. Magnus

Während wir mit unseren Fahrzeugen mit dem Bewässern von Bäumen beschäftigt waren, erhielten wir über Funk von der Leitstelle zwei Einsatzaufträge. Unser HLF wurde nach Lüssum-Bockhorn zu einem Vegetationsbrand alarmiert. Dort waren die Kameraden der FF Farge mit der Bekämpfung eines ca. 100 m² großen Flächenbrandes beschäftigt. Wir trafen zwar noch an der Einsatzstelle ein, brauchten aber nicht mehr zu unterstützen.

Unser LF-KatS erhielt den Auftrag, einen abgebrochenen Ast in der Straße Birkenhof zu entfernen. Dort lag ein ca. 15 m langer Ast quer über der Fahrbahn. Mittels einer Kettensäge zerkleinerten wir den Ast und legten ihn am Fahrbahnrand ab.

Parallel kam es in ganz Bremen nahezu zeitgleich zu weiteren Einsätzen.

Alarmierung 20/18 -  Zimmer- / Wohnungsbrand
am 04. August 2018 um 04:57 Uhr,  
Tannenhof, St. Magnus

Am frühen Samstagmorgen wurden wir zu einem Zimmerbrand nach St. Magnus alarmiert. Im Schlafzimmer einer Erdgeschosswohnung eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses brannten Einrichtungsgegenstände. Die Bewohnerin wurde von den ersteintreffenden Kräften der Berufsfeuerwehr gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Wir stellten einen Sicherheitstrupp und übernahmen den Aufbau einer Wasserversorgung.

Alarmierung 19/18 -  Unklare Rauchentwicklung
am 01. August 2018 um 12:07 Uhr, 
Hünertshagen, Aumund Hammersbeck

Gerade einmal Vier Stunden nach unserer letzten Alarmierung folgte der nächste Einsatz. Der Einsatzort war kurioserweise der selbe wie wenige Stunden zuvor. Besorgte Anwohner hatten eine erneute Rauchentwicklung in der am morgen ausgebrannten Wohnung festgestellt. Die ersteintreffende Berufsfeuerwehr konnte jedoch schnell Entwarnung geben.

Alarmierung 18/18 -  Feuer in einer Küche
am 01. August 2018 um 07:33 Uhr, 
Hünertshagen, Aumund Hammersbeck

Zu einem gemeldeten Zimmerbrand rückten wir am Mittwoch morgen in den Ortsteil Aumund Hammersbeck aus.
In einem viergeschossigen Wohngebäude war es im ersten Obergeschoss zu einem Küchenbrand gekommen. Wir setzten einen Trupp unter schwerem Atemschutz ein, um den Treppenraum und weitere Wohnungen zu kontrollieren.

Alarmierung 17/18 -  Wohnungsbrand
am 27. Juli 2018 um 18:42 Uhr, 
Friedrich-Humbert-Straße, Grohn

Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus beschäftigte uns am Freitagabend. Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses im Vollbrand.
Die Flammen schlugen bereits im vorderen und rückwärtigen Bereich aus den zerborstenen Fenstern. Über der Brandwohnung befanden sich noch Personen, die über eine Drehleiter gerettet wurden.
Wir setzten zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung bzw. Kontrolle des Wohnhauses ein und unterstützten beim Aufbau einer Wasserversorgung. Gegen 20:00 Uhr konnten wir die Einsatzstelle verlassen.

Alarmierung 16/18 -  Rauchwarnmelder
am 16. Juli 2018 um 04:58 Uhr,
Erbfischerstraße, Grohn

In einem freistehenden Wohnhaus hatte in den frühen Morgenstunden ein Rauchwarnmelder auf sich aufmerksam gemacht. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr waren gerade dabei sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude zu verschaffen, als eine ältere Bewohnerin die Tür öffnete. Sie hatte den lauten Signalton des Rauchwarnmelders schlichtweg nicht gehört. Eine Ursache für die Auslösung konnte nicht festgestellt werden.

Alarmierung 15/18 -  Unklare Heizung
am 07. Juli 2018 um 07:54 Uhr,
Hermann-Fortmann-Straße, Grohn

In dem Hochhauskomplex „Grohner Düne“ kam es zu einer Störung der Heizungsanlage. Der durchdringende Warnton der Anlage veranlasste einen Bewohner zur Alarmierung der Feuerwehr.
Da vor Ort durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr keine Ursache für die Störung festgestellt werden konnte, rückten wir unverrichteter Dinge wieder ein.

Alarmierung 14/18 -  Feuer im Hallendock
am 27. Juni 2018 um 10:54 Uhr,
Am Werfttor, Fähr-Lobbendorf

Mit dem Einsatzstichwort „b2-Es brennt im Hallendock“ wurden wir am Mittwochvormittag zu einem angenommenen Feuer in einer Schiffswerft alarmiert. Da es sich bei dem Objekt um ein riesiges Trockendock zum Bau von Schiffen handelt, wurden neben uns noch zahlreiche weitere Kräfte zur Einsatzstelle beordert. Noch vor dem Ausrücken unseres ersten Fahrzeuges erreichte uns die Rückmeldung, dass lediglich ein Behälter mit Lösungsmitteln im Bereich einer Lüftungsanlage gebrannt hatte. Wir verblieben daher am Gerätehaus.

Alarmierung 12 + 13/18 -  Großbrand auf einer Deponie + Unklare Feuermeldung
am 27. Mai 2018 um 13:00Uhr,
Fahrwiesendamm, Blockland

Nachdem unsere Fernmelder bereits am Samstag zur Einsatzstelle ausgerückt sind,  löste eine Gruppe unserer Wehr die bereits im Einsatz befindlichen Kameraden, am Sonntag Mittag ab.
Unsere Aufgabe bestand darin, die Einsatzstelle teilweise zurück zu bauen und die Gebrauchten Schläuche in eine Mulde zu Verstauen.
Während der Auftragsübernahme durch unseren Gruppenführer,  liefen unsere Melder zu einem weiterem Einsatz in unserem Ausrückebezirk ein.
Dieser Einsatz konnte von uns allerdings nicht bedient werden,  da unser LF KatS und das MTF mit der Jugendfeuerwehr bei der Eröffnungsfeier der Jugendfeuerwehr Arsten war. Die Berufsfeuerwehr hatte aber die Einsatzstelle angefahren und konnte schnell Entwarnung geben,  da es sich hier um "Essen auf dem Herd " gehandelt hat.
Der Einsatz auf der Deponie war nach ca.  3 Stunden für uns beendet.

Alarmierung 11/18 -  Vegetationsbrand
am 04. Mai 2018 um 16:19 Uhr,
Borchshöher Feld, Schönebeck

Am Internationalen Tag der Feuerwehrleute wurden wir unter dem Einsatzstichwort „Vegetationsbrand“ alarmiert. In der Straße Borchshöher Feld sollte eine Hecke brennen. Da sich noch einige Kameraden nach der Teilnahme an einem Kinderfest am Gerätehaus befanden, konnte unser HLF 16 unverzüglich ausrücken. Noch vor dem Eintreffen unseres Fahrzeuges konnte das Feuer jedoch durch Anwohner mit einem Gartenschlauch gelöscht werden.

Alarmierung 10/18 -  Gebäude mit Personengefährdung
am 21. April 2018 um 19:22 Uhr,
Georg-Gleistein-Straße, Aumund-Hammersbeck

Ein angenommener Gebäudebrand sorgte für einen Einsatz unserer Wehr am Samstagabend. Noch vor dem Ausrücken unseres ersten Fahrzeuges kam jedoch die erlösende Rückmeldung, dass es sich bei dem Feuer lediglich um einen qualmenden Grill auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gehandelt hatte.

Alarmierung 09/18 -  Brennt Sperrmüll
am 04. April 2018 um 19:31 Uhr,
Holzgräfenweg, Schönebeck

Am heutigen Mittwoch um 19:31 Uhr,  alarmierte uns die Feuerwehr-und Rettungsleitstelle zu einem brennenden Sperrmüllhaufen in den Holzgräfenweg. Zeitgleich mit dem Eintreffen unseres HLF 16 erfolgte die Rückmeldung des Zugführer der Berufsfeuerwehr: "Feuer aus, keine weiteren Kräfte an der Einsatzstelle benötigt." Somit fuhren wir wieder unsere Wache an.

Alarmierung 08/18 -  Wohnung mit Personengefährdung 
am 25. März 2018 um 17:49 Uhr 
Friedrich Klippert Straße, Grohn

Ein Grill und ein aufmerksamer Mieter in der Friedrich-Klippert-Straße rief am heutigen Sonntag um kurz vor 18:00 Uhr die Feuerwehr auf den Plan. Zum gemeldeten Wohnungsbrand mit Personengefährdung rückte kurze Zeit nach der Alarmierung unser HLF16 und LF KatS aus. Vor Ort wurde die Hilfe der Feuerwehr allerdings nicht benötigt, sodass wir nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.

Alarmierung 07/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung 
am 14. März 2018 um 17:27 Uhr 
Borchshöher Straße, Aumund-Hammersbeck

Erneut wurden wir aufgrund eines ausgelösten Rauchwarnmelders auf den Plan gerufen. Eine Verrauchung durch angebranntes Essen hatte für die Auslösung des Melders in einem Mehrfamilienhaus gesorgt. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr übergaben eine Person an den Rettungsdienst. Unsere Unterstützung war nicht erforderlich. Wir konnten direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wieder einrücken. 

Alarmierung 06/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung 
am 13. März 2018 um 22:11 Uhr 
Gärdestraße, Aumund-Hammersbeck

Am späten Dienstagabend sorgte ein piepender Rauchwarnmelder für einen Einsatz unserer Wehr. In einem mehrgeschossigen Wohnhaus wurde von Anwohnern der durchdringende Signalton eines Rauchwarnmelders vernommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte verstummte der kleine elektronische Lebensretter jedoch, sodass der Grund für sein lautstarkes Gepiepe nicht festgestellt werden konnte. Wir konnten die Alarmfahrt abbrechen und unverrichteter Dinge wieder einrücken.

Alarmierung 05/18 -  Rauchmelder mit Personengefährdung
am 02. März 2018 um 13:54 Uhr 
Friedrich-Klippert-Str., Grohn

Im 5. Obergeschoss eines Hochhauses nahmen Anwohner einen ausgelösten Rauchmelder wahr und alarmierten über Notruf die Feuerwehr Bremen. Diese alarmierte und zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle, wo als Ursache für unser Ausrücken vergessenes Essen auf einem Herd ausgemacht werden konnte. Wir brauchten vor Ort somit nicht tätig werden. 

Alarmierung 04/18 -  Dachstuhlbrand mit Personengefährdung
am 26. Februar 2018 um 14:59 Uhr 
Friedrich-Humbert-Str, Grohn

Um 14:49 Uhr wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in die Friedrich-Humbert-Str. gerufen. Die Einsatzstelle befand sich allerdings in einem hinter der gemeldeten Adresse liegenden Neubaugebiet, was zuerst zu Irritationen geführt hatte. Am „richtigen“ Einsatzort angekommen, stellte sich die Situation zum Glück erheblich weniger dramatisch dar, als die Meldung es vermuten ließ:  Bei Dachdeckerarbeiten mit offener Flamme waren die Dachhaut und das darunter liegende Dämmmaterial in Brand geraten.

Die Dachdecker konnten durch den Einsatz eines 6kg-Pulverlöschers eine Ausbreitung verhindern, nicht aber, dass der Brand unter der Dachhaut weiter schwelte. Wir unterstützten die Kollegen von der Berufsfeuerwehr bei der Vornahme von zwei Kübelspritzen. Zudem wurde die Dachhaut mit einer Motorkettensäge aufgenommen. Nach einer knappen Stunde konnten alle Kräfte wieder einrücken.

Alarmierung 03/18 -  Feuer mit Personengefährdung
am 23. Februar 2018 um 11:50 Uhr 
Sagerstraße, Vegesack

Am Freitagmorgen hatten sich einige Kameraden der Wehr am Gerätehaus getroffen, um mit dem jährlichen Frühjahrsputz des Außengeländes zu beginnen. Die Arbeiten wurden gegen Mittag jedoch jäh unterbrochen, als Anwohner in einem Hinterhof in der Sagerstraße Brandgeruch und Flammen auf dem Balkon einer Wohnung wahrnahmen und die Feuerwehr alarmierten. Nachdem wir vor Ort zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr eintrafen, wurde das Feuer auf dem Balkon durch unseren Angriffstrupp erfolgreich bekämpft, während sich ein Trupp der Berufsfeuerwehr über das Treppenhaus Zugang zur Wohnung verschaffte. 

Ein Übergreifen des Brandes auf die Wohnung konnte somit zum Glück erfolgreich verhindert werden und wir konnten nach rund 30 Minuten Einsatzdauer wieder zusammenpacken und zur liegen gelassenen Gartenarbeit zurückkehren.

Alarmierung 02/18 -  Zimmer mit Personengefährdung
am 10. Februar 2018 um 21:24 Uhr
Billungstraße, St. Magnus

Am Samstagabend wurden wir zu einem vermeintlichen Zimmerbrand im Stiftungsdorf Blumenkamp alarmiert. Da es sich bei dem Objekt um ein Wohnheim mit größtenteils pflegebedürftigen Bewohnern handelt, musste bei diesem Einsatz mit einer besonderen Gefährdung gerechnet werden.

Unmittelbar nach dem Eintreffen unseres ersten Fahrzeuges kam jedoch die erlösende Rückmeldung, dass lediglich Essen auf dem Herd gebrannt hatte. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Wir wurden nicht benötigt und konnten wieder einrücken.

Alarmierung 01/18 -  Gebäude mit Personengefährdung
am 14. Januar 2018 um 21:01 Uhr
Hünertshagen, Aumund-Hammersbeck

Der erste Einsatz im Jahr 2018 führte uns in die Straße Hünertshagen. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten Brandgeruch im Treppenraum wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Ursache für den vermeintlichen Brandgeruch waren aber lediglich die mehr oder weniger ausgeprägten Kochkünste eines Mitbewohners. Wir wurden an der Einsatzstelle nicht benötigt und konnten bereits nach kurzer Zeit die Heimreise antreten.

Besondere Einsätze

Silobrand Kraftwerk Hastedt

11. – 22. Oktober 2008   

Das Kohle in einem Kraftwerk zur Gewinnung von Wärme und Strom verwendet wird ist bekannt. Wenn jedoch die Erzeugung von Wärme aus Steinkohle außerhalb des Kessels geschieht, dann ruft das den Einsatz der Feuerwehr auf den Plan. So geschehen am Sonntagvormittag, den 11. Oktober in einem 30m hohen und ca. 3000 Tonnen fassenden Kohlesilo des Heizkraftwerkes Bremen-Hastedt.



Dort ist es zu einem Schwelbrand in dem mit ca. 2600 Tonnen Steinkohle gefüllten Silo Nr.4 gekommen. Man entschied sich daraufhin zu einer kontrollierten vollständigen Entleerung des Silos über eine Förderbandstrecke.
   
Vier Trupps zum Teil unter Atemschutz kontrollierten während der Entleerung ständig die Förderbänder auf eventuelle Glutnester. Aufgrund von technischen Problemen kam es immer wieder zu längeren Stillständen der Förderbänder. 12 Stunden nach Feststellung des Schwelbrandes befanden sich noch immer 2/3 der ursprünglich 2600 Tonnen Steinkohle in dem Silo.

Die FF Schönebeck wurde am Sonntagabend per Funkmeldeempfänger zur Ablösung der schon seit etlichen Stunden im Einsatz befindlichen FF Neustadt alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Kontrolle der Förderbänder. Wir waren dann auch heilfroh, als pünktlich um 01.00 Uhr unsere Ablösung eintraf und wir uns schleunigst „vom Acker“ machen konnten.

Am Montagmorgen kam es während unserer Abwesenheit zu einer heftigen Verpuffung im Silo Nr. 4 in deren Folge das Dach und ein Teil der Förderanlage in das Silo stürzten. Am späten Montagnachmittag erhielten wir dann telefonisch über unseren Wehrführer erneut einen Auftrag zur Ablösung von Einsatzkräften. Dieses Mal galt es eine Schicht am Dienstag von 06.00 – 12.00 Uhr zu übernehmen.
Wir machten uns auf einen wenig spannenden Einsatz gefasst. Zuerst beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Unterstützung eines Saugwagens von einem hiesigen Entsorgungsunternehmen beim Abpumpen von durch Kohlestaub verunreinigten Löschwassers aus einem vollgelaufenen Keller unterhalb des Silos Nr.4. Dann jedoch wendete sich plötzlich das Blatt. Mit Beginn der Helligkeit wurde eine zunehmende Rauchentwicklung aus dem Silo Nr. 4 verzeichnet.

Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin für den Einsatz eines recht imposanten 45m-Teleskopsteigers der Werkfeuerwehr Daimler-Chrysler um einen Schaumteppich über das Brandgut zu legen. Das Löschboot der Feuerwehr Bremen sorgte für ausreichend Schaummittel und den erforderlichen Wasserdruck.



Zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren aus Vegesack und Schönebeck beobachteten aus sicherer Entfernung den Löschvorgang als es dann zu einer völlig unerwarteten Verpuffung innerhalb des Silos Nr. 4 kam.
Scheinbar konnte die Druckwelle nicht nach oben entweichen und bahnte sich ihren Weg durch die Förderanlage unterhalb des Silos. Durch die Verpuffung kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Bereich der Förderanlage unterhalb des Silos.

Kaum hatte sich die Aufregung nach der Verpuffung gelegt, da kam über den Einsatzstellenfunk schon ein neuer Einsatzbefehl. Dieses Mal gab es eine Feuermeldung aus dem sich ebenfalls auf dem Gelände befindlichen Blockheizkraftwerk. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr und der FF Vegesack waren wir in wenigen Minuten vor Ort.

In einem Kohlesilo dem sogenannten Tagesbunker auf 11m Höhe kam es zu einer starken Hitzeentwicklung. Mitarbeiter des Kraftwerkbetreibers waren bereits vor Ort und hatten die Anlage von Außen mit 2 C-Rohren gekühlt. Gemeinsam mit einem Trupp der BF übernahm ein Trupp unserer Wehr unter schwerem Atemschutz die Aufgabe der Kühlung der Anlage. Kaum hatten sich die Trupps mit ihren Strahlrohren in Position gebracht, beendete ohne Vorwarnung eine heftige Verpuffung innerhalb der Anlage den Einsatz.
Fluchtartig verließen die beiden Trupps das Gebäude über die Treppenhäuser und brachten sich in Sicherheit. Zum Glück gab es bei dieser Verpuffung außer einem Schrecken für die Einsatzkräfte keine Verletzten. Nachdem unsere Ablösung eingetroffen war, machten wir uns erschöpft auf den Rückweg.



Auch in den kommenden Tagen war die Feuerwehr personell und materiell sehr stark an der Einsatzstelle gebunden. Auch die Schönebecker Mitglieder des Fernmeldedienstes wurden des Öfteren zur Besetzung des Einsatzleitwagens ELW 2 an der Einsatzstelle benötigt. So erschien es denn auch nicht verwunderlich das man uns am Freitagnachmittag erneut zur Einsatzstelle beorderte. Während dieser Schicht stellten wir lediglich Sicherungstrupps ab, die bei Schweißarbeiten unterhalb der Silos Nr. 1 und 2 den Brandschutz gewährleisteten. Ein weiterer Trupp stand bei der Entleerung einer Kohlemühle unterhalb des Tagesbunkers in Standby.
Derweil gingen die Arbeiten am brennenden Silo Nr. 4 unentwegt weiter. Nachdem bereits ein kleiner Abbruchbagger ein Loch in die Außenhaut des Silos „geknabbert“ hatte, wurde ein großer Longfront-Bagger eingesetzt um die Außenhaut des Silos noch weiter zu öffnen.


Am Montagabend nahm dann die Intensität des Schwelbrandes derartig zu, so das sich die Feuerwehr für einen massiven Löschangriff entschied. Hierzu wurde auch das Wasserfördersystem eingesetzt, welches neben dem Feuerlöschboot für die Wasserversorgung von mehreren Wasserwerfern benötigt wurde.
Wir übernahmen mit einer Gruppe eine weitere Schicht am Dienstagmorgen, speisten mit unserem LF 8 einen Wasserwerfer ein und sorgten für den störungsfreien Betrieb des Wasserfördersystems. Um 12.00 Uhr wurden wir dann ein letztes Mal an der Einsatzstelle abgelöst.

Am Mittwochmittag, den 22. Oktober wurde dann endlich das erlösende „Feuer aus!“ verkündet. Für uns ging damit einer der längsten Einsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zu Ende. Noch lange wird dieser Einsatz für Gesprächsstoff innerhalb der Feuerwehr sorgen.


Weitere Informationen siehe Pressemitteilung Nr. 86, 87 und 89 aus dem Jahr 2008 der Feuerwehr Bremen

oder auf den Internetseiten des Kraftwerksbetreibers

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