Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Schutzkleidung bei der Feuerwehr

Wie alle Feuerwehren in Deutschland hat auch die Feuerwehr Schönebeck verschiedene Schutzkleidungen für die verschiedensten Einsatzfälle.
Dies beginnt bei der Nomex Überbekleidung für den Brandeinsatz und hört auf bei der speziellen Ausrüstung für Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen.
Auf den folgenden Seiten können Sie sich einen kleinen Überblick über die einzelnen Schutzkleidungen verschaffen.

Schutzkleidung für die Brandbekämpfung

 

Die Überbekleidung nach HuPF (Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzkleidung) Nomex ist die Standard-Schutzkleidung der Feuerwehren. Der Anzug schützt die Einsatzkraft vor Hitze, mechanischen Verletzungen und durch die Imprägnierung der Oberfläche auch kurzzeitig vor Nässe.

Zusätzlich zu dem Schutzanzug trägt die Einsatzkraft noch den Feuerwehrschutzstiefel mit Stahlkappe, Durchtritts- und Umknickschutz, Nomex-Schutzhandschuhe, den Feuerwehr-Haltegurt mit Beil, Feuerwehrhelm mit Visier und Nackenleder sowie unter Umständen einsatzabhängige Sonderausrüstung.

Schutzkleidung für die technische Hilfeleistung

Ein Feuerwehrmann schützt sich mit seiner persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vor äußeren Einwirkungen an einer Einsatzstelle. In jedem Einsatz trägt er einen "Grundschutz". Dazu gehören: Feuerwehr-Schutzanzug, der Feuerwehrhelm mit Nackenschutz, die Feuerwehr-Schutzhandschuhe und die Feuerwehrstiefel

Aufbau und Ausstattung bleiben den einzelnen Herstellern überlassen. Die Schutzwirkung der einzelnen Teile müssen jedoch der EU-Norm entsprechen. Nicht genormt ist dabei die Farbe, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. In Deutschland wird üblicherweise Schutzausrüstung nach HuPF (Herstellungs- und Prüfrichtlinie von Feuerwehrschutzkleidung) und nach DIN EN 471 getragen.

Schutzkleidung für arbeiten mit der Motorsäge


Das Bild zeigt unsere Kameraden mit Schnittschutzbekleidung der Firma STIHL. Die Schnittschutzhose entspricht der EN 381 und besteht aus 70% Polyester und 30% Baumwolle. Sie ist zugelassen gemäß EN-381-5.

Neben der Schnittschutzhose wird immer auch ein Forstschutzhelm getragen. Dieser verfügt über einen Gehörschutz und ein spezielles Visier als Augenschutz.

Zusätzlich konnten durch unseren Förderverein beide Fahrzeuge mit speziellen Schnittschutzhandschuhen ausgestattet werden.

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Im Laufe eines Einsatzes kommt es nicht selten vor, dass die Feuerwehr Arbeiten in Bereichen ausführen muss, bei denen die Möglichkeit eines Absturzes nicht auszuschließen ist.

Damit es in einem solchen Fall nicht zum Absturz mit schwerwiegenden Verletzungen kommt, muss sich der Feuerwehrangehörige diesbezüglich sichern.

Dafür steht uns auf jedem Fahrzeug ein Satz Absturzsicherung zur Verfügung.

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